Alternativen zur LASIK: Hornhaut- und Linsenimplantate, Linsenaustausch
 
 
 
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Die irisfixierte Verisyse-Vorderkammerlinse

Die Verisyse-Linse wird ebenfalls zusätzlich zur körpereigenen
Linse in das Auge eingesetzt. Dort wird sie jedoch im
Gegensatz zur ICL-Hinterkammerlinse in die Vorderkammer (zwischen
Iris und Hornhaut) eingesetzt, wo sie mit speziell gestalteten Häkchen
an der Iris fest angehängt wird.

Die sogenannten "Irisklauenlinsen" wurden seit 1978 zunächst bei über 300.000 Kataraktpatienten (Katarakt = Grauer Star) als Ersatz ihrer körpereigenen Linse implantiert. Der heute verwendete Typ wurde technisch weiterentwickelt und 1991 erstmals eingesetzt. Die Linse besteht aus einem Plexiglasmaterial, das seit über 50 Jahren erfolgreich in der Augenchirurgie verwendet wird und sich als besonders sicher und verträglich erwiesen hat.

Vor dem Eingriff bestimmt der Operateur die optimale Position auf der Iris (Regenbogenhaut), an der die Linse später befestigt werden soll. Zunächst wird das Auge mit einem Diamantmesser zwischen Leder- und
Hornhaut auf einer Länge von 5 mm eingeschnitten.

Danach wird die Kunstlinse zwischen Hornhaut und Iris in die Vorderkammer des Auges eingeschoben. Schließlich wird die nun implantierte Linse mit Hilfe der Fixierarme an den vorher markierten Punkten der Iris befestigt.

Wir laden Sie ein, sich den Operationsablauf anhand einer Simulation anzuschauen.