Alternativen zur LASIK: Hornhaut- und Linsenimplantate, Linsenaustausch
 
 
 
             Fehlsichtig? Die Femto-LASIK Alternativen zur LASIK: Linsen- und Hornhautimplantate, Linsenaustausch Ablauf einer refraktiv-chirurgischen OP an der alz Klinik und Team Laser und Geräte an der alz Warum alz? Wählen Sie Kompetenz! Informationen und Termine alz Aktuell  
 

 

 

Alternativen zur LASIK
LASEK, PRK und Epi-LASIK
Linsenimplantat
Linsenaustausch
Bioptics
Astigmatische Keratotomie
Hornhautimplantate
Wann welche OP?
Kosten und Finanzierung

 


     
     
     
     
     
     
     
   
 

Mögliche Risiken und Komplikationen der Linsenimplantation

In der Regel sind unsere Patienten mit ihrer Behandlung mehr als zufrieden. Endlich kommen sie im täglichen Leben ohne Sehhilfen zurecht.

Dennoch fühlen wir uns verpflichtet, Sie vorher über mögliche Risiken zu informieren. Grundvoraussetzung für eine erfolgreiche Behandlung ist die strikte Befolgung aller Arztanweisungen, die gewissenhafte Verwendung der verabreichten Medikamente und Augentropfen, die Einhaltung der postoperativen Kontrolluntersuchungen und nicht zuletzt Ihre engagierte Mitarbeit.

Große Erfahrung des Operateurs in intraokularer Chirurgie ist ein weiterer Garant für einen optimalen Operationsverlauf und ein ebensolches Ergebnis. Grundsätzlich ist das Einsetzen einer künstliche Linse, zusätzlich zur körpereigenen Linse, nur dann möglich, wenn auch ein Abstand von mindestens 2,8 mm zwischen Vorderfläche der körpereigenen Linse und Rückfläche der Hornhaut besteht. Ansonsten wären diese empfindlichen Strukturen einem erhöhten Risiko einer Eintrübung ausgesetzt.

Da bei einer Operation das Auge geöffnet wird, kann in extrem seltenen Fällen eine Entzündung des Augeninneren auftreten, was eine antibiotische Behandlung, evtl. auch weitere operative Maßnahmen, erforderlich macht. Im ungünstigsten Fall kann daraus ein Verlust des Sehvermögens an diesem Auge resultieren. Damit es nicht zu einer Augeninfektion kommen kann, werden Ihnen während und nach der Operation antibiotische Augentropfen verabreicht. Sollte sich trotz aller Vorsichtsmaßnahmen Ihr Auge entzünden oder Sie deutlich Schmerzen verspüren, melden Sie sich bitte umgehend bei unserer medizinischen
Hotline und befolgen Sie alle Anweisungen des Arztes. Die Nummer finden
Sie in Ihrem Patientencheckheft.

Im unmittelbaren postoperativen Heilungsverlauf kann außerdem eine plötzliche schmerzhafte Erhöhung des Augeninnendrucks auftreten, was ebenfalls eine umgehende medikamentöse oder aber operative Intervention erforderlich macht. Des Weiteren ist eine Verschiebung oder Lockerung der Kunstlinse möglich. Auch hier müsste operativ behandelt werden. Wird bei den regelmäßig einzuhaltenden Nachuntersuchungen eine Trübung der körpereigenen Linse bzw. der Hornhautrückseite oder eine chronische Entzündung beobachtet, ist ein Austausch oder die Entfernung der zusätzlichen Kunststofflinse anzuraten. Patienten, deren Pupillen sich bei Dämmerung oder nachts überdurchschnittlich weiten, können nach Einsatz intraokularer Linsen öfter Blendungserscheinungen
oder Lichthöfe um Lampen – ähnlich wie beim Tragen harter Kontaktlinsen – bemerken. Dies ist auf Lichtbrechungseffekte durch den Rand der optischen Zone zurückzuführen. Pupillenverengende Tropfen können hier Abhilfe schaffen.