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Mögliche Risiken und Komplikationen der LinsenimplantationIn der Regel sind unsere Patienten mit ihrer Behandlung mehr als zufrieden. Endlich kommen sie im täglichen Leben ohne Sehhilfen zurecht. Dennoch fühlen wir uns verpflichtet, Sie vorher über mögliche Risiken zu informieren. Grundvoraussetzung für eine erfolgreiche Behandlung ist die strikte Befolgung aller Arztanweisungen, die gewissenhafte Verwendung der verabreichten Medikamente und Augentropfen, die Einhaltung der postoperativen Kontrolluntersuchungen und nicht zuletzt Ihre engagierte Mitarbeit. Große Erfahrung des Operateurs in intraokularer Chirurgie ist ein weiterer Garant für einen optimalen Operationsverlauf und ein ebensolches Ergebnis. Grundsätzlich ist das Einsetzen einer künstliche Linse, zusätzlich zur körpereigenen Linse, nur dann möglich, wenn auch ein Abstand von mindestens 2,8 mm zwischen Vorderfläche der körpereigenen Linse und Rückfläche der Hornhaut besteht. Ansonsten wären diese empfindlichen Strukturen einem erhöhten Risiko einer Eintrübung ausgesetzt. Da bei einer Operation das Auge geöffnet wird, kann in extrem seltenen
Fällen eine Entzündung des Augeninneren auftreten, was eine
antibiotische Behandlung, evtl. auch weitere operative Maßnahmen,
erforderlich macht. Im ungünstigsten Fall kann daraus ein Verlust
des Sehvermögens an diesem Auge resultieren. Damit es nicht zu einer
Augeninfektion kommen kann, werden Ihnen während und nach der Operation
antibiotische Augentropfen verabreicht. Sollte sich trotz aller Vorsichtsmaßnahmen
Ihr Auge entzünden oder Sie deutlich Schmerzen verspüren, melden
Sie sich bitte umgehend bei unserer medizinischen Im unmittelbaren postoperativen Heilungsverlauf kann außerdem
eine plötzliche schmerzhafte Erhöhung des Augeninnendrucks auftreten,
was ebenfalls eine umgehende medikamentöse oder aber operative Intervention
erforderlich macht. Des Weiteren ist eine Verschiebung oder Lockerung
der Kunstlinse möglich. Auch hier müsste operativ behandelt
werden. Wird bei den regelmäßig einzuhaltenden Nachuntersuchungen
eine Trübung der körpereigenen Linse bzw. der Hornhautrückseite
oder eine chronische Entzündung beobachtet, ist ein Austausch oder
die Entfernung der zusätzlichen Kunststofflinse anzuraten. Patienten,
deren Pupillen sich bei Dämmerung oder nachts überdurchschnittlich
weiten, können nach Einsatz intraokularer Linsen öfter Blendungserscheinungen |
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