Alternativen zur LASIK: Hornhaut- und Linsenimplantate, Linsenaustausch
 
 
 
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Linsenimplantate

Zur Behandlung hoher Kurz- und Weitsichtigkeiten gibt es die Möglichkeit, eine Kunstlinse zusätzlich zur körpereigenen Linse in das Auge zu implantieren. Diese Methode ist eine sinnvolle Alternative, wenn aufgrund hoher oder extremer Fehlsichtigkeit eine LASIK-Operation oder ein anderes laserchirurgisches Verfahren nicht in Frage kommt.

Dank ständig verbesserter Linsenmaterialien und unter Verwendung modernster Technik ist unser hochqualifiziertes Team in der Lage, auch solche komplexen Sehfehler zu behandeln – selbst in schwierigsten Fällen finden Sie bei unseren Spezialisten noch Hilfe und kompetenten Rat. Wir führen pro Jahr ca. 1.000 Linsenimplantationen an unserer Klinik durch.

Dabei wenden wir gegenwärtig hauptsächlich zwei Modelle an:

Die ICL
Die Hinterkammerlinse ICL (engl. implantable contact lens) wird als zusätzliche Kunstlinse zwischen Iris und körpereigener Linse eingesetzt.

   
Die Verisyse-Linse
Die irisfixierte Verisyse-Linse ist eine spezielle Vorderkammerlinse, die zwischen Hornhaut und Iris implantiert und an der Iris fixiert wird.
   
Torische Linsen
Sowohl die ICL als auch die Verisyse stehen uns als torische Linsen zur Verfügung. Torische Linsen werden eingesetzt, wenn ein begleitender Astigmatismus (Hornhautverkürmmung) vorliegt.

Welche der beiden Techniken für Sie in Betracht kommt, hängt von bestimmten Eigenschaften Ihrer Augen ab. Klarheit darüber schafft die eingehende Voruntersuchung bei einem unserer Spezialisten.

Die Vorteile beider Verfahren sind:

  • Die Operation dauert nur ca. 15 Minuten und wird meist ambulant durchgeführt.
  • Der Eingriff ist durch Lokalanästhesie schmerzfrei und auch postoperativ spürt der Patient nur wenig oder gar keinen Schmerz.
  • Der Behandlungserfolg manifestiert sich innerhalb kürzester Zeit.
  • Die körpereigene Linse bleibt erhalten und behält somit ihre natürliche Naheinstellungsfähigkeit (Akkomodation).