Bei extremer Fehlsichtigkeit über -20 dpt., verbunden mit Hornhautverkrümmung,
wird meist eine Linsenimplantation mit der LASIK. Die Korrektur erfolgt durch zwei zeitlich voneinander getrennte Operationen:
1. Operation
Am Tag der Linsenimplantation wird zuerst der LASIK-Flap
geschnitten: Hier im Bild wird das computergesteuerte Mikrokeratom
gezeigt, alternativ kann für die Flap-Präparation auch ein
Femtosekundenlaser verwendet werden.
Anschließend wird die Kunstlinse entsprechend
ihrer Spezifikation implantiert.
2. Operation (ca.
3 Monate später)
Das in der ersten Operation präparierte Hornhautscheibchen
wird für die Laser-Korrektur aufgeklappt.
Mit einem speziellen Kaltlicht-Laser (Excimer-Laser)
werden nun die tiefer liegenden Hornhautschichten je nach Fehlsichtigkeit
modelliert.
Lesen Sie hier Details über den Laserabtrag
bei Kurzsichtigkeit, Weitsichtigkeit und Hornhautkrümmung.
Nun wird das Hornhautscheibchen (engl. "flap")
wieder in seine ursprüngliche Lage zurückgeklappt. Es saugt
sich von selbst wieder fest, muss also nicht angenäht werden.