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alz Mitteilungen
Aktuelle Mitteilungen aus unserer Klinik
Neue Lasertechnik korrigiert auch spezielle Sehfehler
Pulzar Z1 europaweit erstmals an der alz augenklinik münchen
München, 29. September 2004
Eine hohe und unsymmetrische Hornhautverkrümmung konnte bisher nur
mit erheblichem Aufwand und meist nicht in einer Sitzung korrigiert werden.
Mit einer Innovation in der Augenlasertechnologie lassen sich nun auch
unregelmäßige Hornhautoberflächen präzise ausgleichen.
Der neue Laser Pulzar Z1 des australischen Herstellers Customvis kommt
erstmals in Europa am Augenlaserzentrum alz augenklinik münchen zum
Einsatz. Damit hat die Klinik ihre Vorreiterrolle in Innovation und Technik
für die Augenlaserkorrektur untermauert. Unter der Leitung von Prof.
Dr. med. Thomas F. Neuhann werden hier seit 1993 Kurz- und Weitsichtige
behandelt, die auf ihre Brille verzichten möchten. Gleichzeitig gehört
die Korrektur von normaler Hornhautverkrümmung hier zu den Standardbehandlungen.
Augenärzte aus dem In- und Ausland überweisen ihre Patienten
jedoch auch an die Klinik, wenn ein komplizierter Sehfehler vorliegt oder
eine bereits erfolgte Behandlung nicht optimal verlaufen ist. Genau um
solchen Patienten ebenso zu helfen und wieder Hoffnung zu geben, wurde
die technische Ausstattung um den Pulzar Z1 ergänzt.
Prof. Neuhann sieht die größte Bedeutung des Pulzar Z1 für
seine Patienten in der außerordentlich genauen Positionierung des
Laserabtrages: "Der Laser hat einen nur 0,3 mm kleinen Spot, der
mit einer Frequenz von 300–1000 Laserschüssen pro Sekunde extrem
positionsgenau Hornhautgewebe abtragen kann, was daran liegt, dass er
ein Blickverfolgungssystem ("Eye Tracker") besitzt, das nicht
nur links-rechts und oben-unten mitverfolgt sondern auch Drehbewegungen
und Verkippungen ausgleicht. Und das mit einer Reaktionszeit von 1ms (Millisekunde).
Standard auf dem Markt sind heute 10ms. Das bedeutet für die Patienten
eine noch nicht da gewesene Präzision."
Der Pulzar Z1 ermöglicht damit einen besonders exakten Laserabtrag
und eine schnelle Anpassung an die Augenbewegungen des Patienten während
der Operation. Der Laserabtrag, der nach umfangreichen Voruntersuchungen
berechnet wird, erfolgt durch den so genannten "Solid State Laser",
der im Gegensatz zu den herkömmlichen Excimer Lasern mit einem Festkörperlaser
(solid state) arbeitet. Es ist zu erwarten, dass dieser Laser wesentlich
weniger wartungsanfällig ist, als der Excimer, da keine Gasflaschen
und keine optischen Linsen getauscht werden müssen. Es entsteht durch
den extrem kleinen Spot und die präzise Positionierung des Abtrages
eine äußerst glatte Oberfläche auf der behandelten Hornhaut.
Die Technologie, die mit dem Pulzar Z1 zum Einsatz kommt, umfasst
folgende Verbesserungen:
1. Solid State Laser - stabile Laserstrahlen
Bei Excimer-Lasern, die bei den meisten Augenlaserkorrekturen ausreichend
sind, wird eine Gasröhre als Medium für den Laserstrahl verwendet.
Der Pulzar Z1 ist dagegen ein Festkörperlaser, der aus speziell hergestellten
Kristallen besteht und dadurch einen stabilen Laserstrahl mit einer besonders
hohen Frequenz erzeugt.
2. Kombinierter statischer und dynamischer eye tracker
Bei der Voruntersuchung werden die dreidimensionalen Bildinformationen
beim sitzenden Patienten aufgenommen. Liegt der Patient später auf
dem OP-Tisch, muss die neue Position des Auges berücksichtigt werden
(statisches eye tracking). Da sich während der Behandlung das Auge
auch drehen kann, wird außerdem ein dynamischer eye tracker benötigt.
Der Pulzar Z1 ist eines von wenigen Lasergeräten, die über beide
Blickverfolgungssysteme verfügen. In Deutschland verfügt nur
die alz augenklinik münchen über Lasergeräte, die mit solchen
kombinierten eye tracking Systemen arbeiten.
Darüber ist der eye tracker nicht mehr an die (flexible) Pupillengröße
gebunden, sondern orientiert sich am sogenannten Limbus, dem Übergang
von Hornhaut zur Lederhaut, des Auges.
3. Sicherheit
Der PULZAR Z1 Laser trägt das Europäische CE-Siegel und Auszeichnungen
weiterer internationaler Sicherheitsstandards.
Fact-Sheet des Pulzar Z1
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